Ursula Rao

News as Culture 

2012, Berghahn

At the turn of the millennium, Indian journalism has undergone significant changes. The rapid commercia-lization of the press, together with an increase in literacy and political consciousness, has led to swift growth in the newspaper market but also changed the way news makers mediate politics. Positioned at a historical junction where India is clearly feeling the effects of market liberalization, this study demonstrates how journalists and informants interactively create new forms of political action and consciousness.

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Annegret Nippa

Kleines abc des Nomadismus 

2011, Katalog zur Ausstellung "Brisante Begegnungen - Nomaden in einer sesshaften Welt", Verlag Hamburger Völkerkundemuseum

121 Schlagworte beleuchten Aspekte der Begegnung von Nomaden und Sesshaften. Die Geschichte dieser Begegnung wurden von ihren Anfängen um 3000 v. Chr. bis in die Gegenwart in einem multidisziplinären Forschungsprojekt der DFG untersucht: von Marokko über Ägypten, Syrien, Iran, Kasachstan, Tibet bis nach Sibirien und Lappland.

Wolfgang Liedtke, Georg Materna und Jochen Schulz (Herausgeber)

Hunger - Ursachen, Folgen, Abhilfe: Eine interdisziplinäre Kontroverse 

2012, Leipziger Universitätsverlag

Hunger und Ernährungsunsicherheit gehören zu den komplexesten Problemen der Gegenwart. Ein interdisziplinärer Ansatz zu ihrer Erforschung ist unerlässlich. Der Sammelband Hunger Ursachen, Folgen, Abhilfe vereint sozial- und naturwissenschaftliche Ansätze mit unterschiedlichen Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit. Er bietet eine informative Einleitung in theoretische Modelle sowie praktische Beispiele zur Lösung des Problems. Damit ist er ein wichtiger Baustein für einen Polylog zwischen Wissenschaft(en) und Praxis, ohne den Hunger und Ernährungsunsicherheit nicht zu überwinden sein werden.

weitere Bücher aus der Reihe "Arbeiten aus dem Institut für Ethnologie der Universität Leipzig" finden Sie hier.

Markus Höhne and Virginia Luling (Editors)

Milk and Peace - Drought and War: Somali Culture, Society and Politics

2010, Hurst

I. M. Lewis, anthropologist and historian, is widely considered to be the greatest researcher to chart the origins and development of Somalia. In this volume, established and emerging scholars review Lewis's work, along with the findings of others, and advance new, groundbreaking methods and unprecedented topics.

Contributors tackle the impact of colonial powers, such as Britain and Italy; Somali poetic heritage and its relationship with politics; variations between northern/pastoral and southern/agropastoral populations within Somali culture; the significance of clanship, including its influence on livestock trading networks; the origin and nature of Somali "total genealogy"; the political future of the country following the breakdown of the centralized state; and the role of the Somali diaspora. Chapters explain "spirit possession cults," the study of which Lewis helped to establish, and the intricacies of Somali language, names, and terms of kinship. A thorough introduction details the trajectory of Lewis's career and the extent of his legacy after five decades of scholarship.

Klaus-Peter Köpping & Ursula Rao (Herausgeber)

Im Rausch des Rituals - Gestaltung und Transformation der Wirklichkeit in körperlicher Performanz 

2008, Lit Verlag

Sind Rituale Dramen und können Dramen auch Rituale sein? Diese und ähnliche Fragen gehören zu den am häufigsten diskutierten Themen am Ende des Jahrhunderts auf einer breiten Front von Disziplinen, von der Ethnologie über die Theaterwissenschaften bis zu den Literatur- und anderen Kultur- und Sozialwissenschaften, die sich mit der Domäne des Performativen beschäftigen. Dahinter steht die Einsicht, daß nicht nur Individuen durch Handeln miteinander kommunizieren, sondern daß auch ganze Gruppen, Gemeinschaften und Kulturräume durch Darstellungs- und Aufführungsformen, die vom Theater über Sportveranstaltungen bis zu Ritualen reichen, ihre kollektiven Werthaltungen ausdrücken, reflektieren, legitimieren, aushandeln und verändern.

Bernhard Streck

Sterbendes Heidentum. Die Rekonstruktion der ersten Weltreligion

2013. Eudora Verlag

Über "Gott und die Welt" redet in Gesellschaften ohne Theologie jeder - oder man schweigt über die letzten Geheimnisse. Diesen widersprüchlichen Befund der Religionsethnologie verbindet der Autor mit Erkenntnissen der Altertumskunde, der Ur- und Frühgeschichte, der Religionsforschung und der Volkskunde, um ein Gesamtbild des undogmatischen Menschenglaubens entwerfen zu können. Dieser Glaube lässt sich in elementare Grundmuster gliedern, die im Ritus bewährte Antworten auf das Wirken unkontrollierbarer Übermächte geben. Einerseits erscheint der hier rekonstruierte archaische Kosmopolitismus in seinen Kernthemen von der Natur beherrscht oder in sie integriert, andrerseits setzt er Kreativität frei, als ob ein aus den Fugen geratener Kosmos immer neu zusammenzuhalten wäre.

Weiterlesen: Streck - Sterbendes Heiligtum

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