Prof. Dr. Ursula Rao

Geschäftsführende Direktorin

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Ursula Raos Forschung beschäftigt sich mit urbanen Transformationsprozessen und Alltagspolitik. Ihr regionaler Schwerpunkt ist das städtische Südasien, mit besonderem Interesse an Nordindien. Aktuell untersucht sie die Folgen von Globalisierungsprozessen für lokale Bürgerschaftsdiskurse. Wie verändert der durch Liberalisierungen angestoßene Umbau des Wohlfahrtsstaates die Lebenssituation von Armen in Indien? Welche Impulse gehen vom Einsatz neuer Technologie (z.B. biometrische Registrierung oder Smart Cards) und Herrschaftstechniken aus? Wie beeinflusst Stadtsanierung Klassenbeziehungen? Andere Arbeitsthemen sind die Bedeutung von Medien und Journalisten für demokratische Prozesse, sowie die Rolle religiöser Institutionen und Rituale für Alltagspolitik.

Ursula Rao ist Mitglied des Sonderforschungsbereichs Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen und des Forschungsnetzwerkes Law, Organization, Science and Technology (LOST).

Vor ihrer Berufung zur Professorin nach Leipzig hat Ursula Rao an folgenden anderen Universitäten als Wissenschaftlerin gearbeitet: Universität Heidelberg (1999-2002), Universität Halle (2002-2006), University of New South Wales, Sydney (2007-2012).

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Dr. Arne Harms

wissenschaftlicher Mitarbeiter

+49 341 97 37 222    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   Sprechstunde: Mi 15-16:00 Uhr

 Vorlesungsfreie Zeit: Sprechstunde nur nach Vereinbarung

Zuständig für Internationalisierung und die Universitäts-Partnerschaften mit Indien

 

a. harmsArne Harms konzentriert sich in seinen Forschungen auf Umweltbeziehungen und Mobilität im Globalen Süden. Er hat 2014 in Berlin promoviert. Seine Doktorarbeit fußt auf langfristigen Feldforschungen unter Vertriebenen im indischen Gangesdelta. Hier untersuchte er die Art und Weise, wie katastrophale Umweltveränderungen vor dem Hintergrund globalen Klimawandels navigiert, gedeutet und verarbeitet werden. Davor absolvierte Harms ein ebenfalls empirisches Forschungsprojekt zu Besessenheit und Maskulinität unter Hindus im karibischen Guyana.
In seinem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigt er sich mit der Finanzialisierung von Natur vor dem Hintergrund globaler Klima- und Finanzkrisen. Wie entstehen neuartige Finanzprodukte und damit verknüpfte Formen des Regierens an der Schnittstelle zwischen Büros, Außendienstmitarbeitern und ‚target populations'? Wie verändern finanzielle Mechanismen, die Wälder und Felder in globale Geldkreisläufe integrieren, Umweltbeziehungen marginalisierter Bevölkerungsgruppen? Welche Handlungsspielräume eröffnen sich in der durch Kompensationszahlungen hervorgebrachten Verknüpfung komplexer räumlicher und zeitlicher Skalierungen?
Vor seinem Wechsel an die Universität Leipzig hat Arne Harms an der indischen Nalanda University geforscht und gelehrt, war Visiting Fellow an der LMU München, Lehrbeauftragter in Köln und Berlin, sowie Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung und des DAAD.

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Dr. Markus Höhne

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

+49 341 97 37 226   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   Sprechstunde/Office Hours: Mo 15:00-17:00 Uhr - Zi 402 Vorlesungsfreie Zeit: nur nach Vereinbarung

Zuständig für Anerkennung im MA-Bereich, Erasmus-Koordination

 

Markus Hoehne beschäftigte sich in seiner Dissertation mit Identitäts- und Staatsbildungsprozessen und lokalen Konfliktdynamiken in Nordsomalia (Somaliland und Puntland). Sein aktuelles Projekt fragt nach dem Verständnis und den Möglichkeiten von Vergangenheitsbearbeitung (transitional justice) vor dem Hintergrund des noch laufenden Konflikts in Somalia. Dabei stehen besonders verschiedene Rechtssysteme (Schari’a, traditionelles Recht, internationale Menschenrechte) und deren Ansätze und Möglichkeiten in Bezug auf Behandlung vergangenen Unrechts im Vordergrund. Zudem wird gefragt, wie sich Erfahrungen in der Diaspora auf die Wahrnehmung von Gerechtigkeit im somalischen Kontext auswirken. Die Lage in Somalia insgesamt ist geprägt von fragilen politischen Ordnungen in Teilen des Landes, der Fragmentierung der Gesellschaft in Klangruppen und andere imaginierte Gemeinschaften sowie von massiven Einflüssen von außen durch Diasporaakteure und Militärinterventionen.

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  • Dr. Stefanie Mauksch

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin

  • +49 341 97 37 227     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!       Sprechstunde: Do 13-15 Uhr    Raum 421

Zuständig für allgemeine Studienberatung, Administration der Homepage

 

  • foto neu2 kleinStefanie Mauksch beschäftigt sich in ihrer Forschung mit ökonomischen Emanzipationsprojekten. Sie kombiniert ethnographische Methoden, Theorien der Entwicklungsethnologie und kritischen Organisationsforschung, um soziale Praktiken im Bereich „Social Entrepreneurship“ zu untersuchen. Unter diesem Label bewerben und fördern Akteure auf verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Ebenen die Kombination sozialer Zielsetzungen mit wirtschaftlichen Herangehensweisen. Dabei macht sie sich vor allem die Legitimationstrategien, Ästhetisierungen und spirituellen Praktiken zum Thema, durch die Social Entrepreneurship zu einer transnationalen Bewegung entwickelt wird. In ihrem neuen Projekt geht es um die Effekte dieser Projekte: Wie gestaltet sich die Implementierung im Kontext marginalisierter Menschen in Nepal und im Sudan?

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Dr. Sarah Ruth Sippel 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Teilprojektleiterin (SFB 1199)

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Bildschirmfoto 2016-10-06 um 10.47.36Mein Forschungsinteresse gilt der Komplexität des globalen Ernährungssystems und dabei insbesondere der Ernährungssicherheit, der Finanzialisierung von Landwirtschaft und Essen und den sich entwickelnden Alternativen zum Status Quo. Diese Themen werfen zentrale politische, soziale und ethische Fragen auf, die meine Forschung motivieren. Als Humangeographin mit einem Hintergrund in der Arabistik und Philosophie schaue ich aus interdisziplinärer und transregionaler Perspektive auf soziale und anthropologische Phänomene. In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit dem Zusammenhang zwischen Exportlandwirtschaft, ländlicher Existenzsicherung und Arbeitsmigration in Nordafrika und im westlichen Mittelmeerraum beschäftigt. Mein aktuelles Forschungsprojekt fragt nach den Imaginationen von Land im Kontext der zunehmenden landwirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Australien, den arabischen Golf Staaten und China. Ob als 'last frontier' im Ansturm auf natürliche Ressourcen, lukrative Finanzanlageklasse oder als Grundpfeiler individueller und kollektiver Identität – jede dieser Imagination von Land beinhaltet spezifische Visionen hinsichtlich der anzustrebenden Zukunft unserer Landwirtschaft und unseres Essens sowie Konzepte von Gerechtigkeit und gutem Leben. Die Bedeutungsdimensionen und konkreten Implikationen dieser Land-Imaginationen stehen im Zentrum des Projekts.

Weiterlesen: Sarah Ruth Sippel

Friederike Eichner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin 

Tel: +49 341 97 37 226, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Sprechstunde: Nach Vereinbarung, Raum 402

 

Rike 2Mein Forschungsschwerpunkt ist das Verhältnis von Migration, Asyl, Gesundheit/Krankheit und Bürokratie/Staatlichkeit. Der Fokus meines Promotionsprojekts liegt auf der Untersuchung von Trauma als primärer Kategorie zur Einordnung von psychischem Leiden junger Geflüchteter in Deutschland. Leitende Forschungsfragen sind a) wie durch die breite gesellschaftliche Verwendung psychologischer Konzepte von Traumafolgestörungen ein moralischer und medizinischer Rahmen entsteht, mit dem die vielfältigen und komplexen emotionalen und psychischen Folgen von Flucht und Asylverfahren begreifbar gemacht werden können, b) wie Trauma als Wissenskategorie in verschiedenen Settings (medizinische, bürokratische, zivilgesellschaftliche Kontexte) Wirkungsmacht entfaltet, zwischen diesen ausgehandelt wird und welche Subjektpositionen sich daraus für minderjährige Geflüchtete ergeben. Ein weiteres Forschungsinteresse sind neocharismatische (evangelikale) religiöse Praktiken und globale Arenen unter dem Einfluss von Postmoderne, Liberalismus und Säkularisierung.

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Sekretariat

Annette Veit

Tel 0341 97 37 220
Fax 0341 97 37 229 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten:
Mo-Do 11-16 Uhr

Direktorin

Ursula Rao

(0341) 97 37 221 
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Institut für Ethnologie
Schillerstraße 6
04109 Leipzig

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