LAUFENDE PROJEKTE

Negotiating Religious Sites in Secular Cities

Teilprojekt der Kolleg-Forschergruppe "Multiple Secularities: Beyond the West, Beyond Modernities", Ursula Rao, April 2017 - September 2018. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Das Projekt "Multiple Secularities: Beyond the West, Beyond Modernities" untersucht die Aushandlungsprozesse, die sich in aller Welt um die Verhältnisbestimmung zwischen Religiösem und Nichtreligiösem vollziehen. Informationen zu Prof. Dr. Ursula Rao sind auf der Seite der Kolleg-Forschergruppe zu finden: http://www.multiple-secularities.de/team/prof-dr-ursula-rao/

Die raumstrukturierende Wirkung von Praktiken des Mikrobankings in Indien

DFG (Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs "Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen"), Ursula Rao, 2016-2020

Das Projekt untersucht die Rolle des Mikrosparens für soziale und finanzielle Netzwerke in einem indischen Slum, verfolgt die Aktivitäten ausgewählter Business-Korre­spondenten und NGOs, die als Vermittler zwischen Banken und Mikrosparern auftreten, und analysiert die Aktivitäten von Banken, Mikrokreditanbietern und Politikern, die Mikrobanking regulieren, Angebote formulieren und Methoden der Operationalisierung entwerfen. Im Zentrum der Untersuchung stehen Sparer, Fi­nanz-Mittler und Regulatoren.

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Land-Imaginationen: Neupositionierungen von Landwirtschaft, Produktivität und Souveränität in Australien

DFG (Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs "Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen"), Sarah Ruth Sippel, 2016-2020

Vor dem Hintergrund von Klimawandel, einer wachsenden Weltbevölkerung und mehrfachen Ernährungskrisen ist Land in den letzten Jahren wieder verstärkt in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Land wird dabei allen voran als 'last frontier' im Ansturm auf knappe und endliche Ressour¬cen sowie als lukrative Anlageklasse von Finanzkapital konstruiert. Das Teilprojekt untersucht die vielfältigen Vorstellungen von Land und Landwirtschaft im globalen Kontext.

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Healing the wounds, undermining the peace?

Healing the wounds, undermining the peace? Excavation of mass graves and the search for justice in Somaliland (gefördert durch die Daimler und Benz Stiftung, Markus Höhne, 2015-2017)

Die Achtung der Menschenrechte und die Verfolgung ihrer Verletzer ist seit den 1980er Jahren zu einem global relevanten Thema geworden. Neben völkerrechtlichen Maßnahmen spielen dabei Techniken, die im Rahmen der forensischen Anthropologie entwickelt wurden, eine große Rolle. Das Projekt erforscht die Auswirkungen der Öffnung und forensischen Auswertung von Massengräbern in Somaliland (Nordwestsomalia). Dort sind Gerechtigkeitsvorstellungen von islamischen und traditionellen Werten beeinflußt. Auf theoretischer Ebene liegt der Fokus auf den „Übersetzungsleistungen“ im Kontext von Technologie- und Wissenstransfer.

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Neue Märkte der Entwicklung

Neue Märkte der Entwicklung. Erfahrungen mit Krankheit und Heilung im Rahmen einer neuen Krankenversicherung für Arme im städtischen und ländlichen Indien (DFG, Ursula Rao, 2014-2017)

Dieses Projekt untersucht die sozialen und kulturellen Folgen einer 2009 neu eingeführten Krankenversicherung für Arme in Indien (RSBY, Rashtriya Swasthya Bima Yojana, wörtlich: Nationales Krankenversicherungsprogramm). Die Versicherung soll unter der Armutsgrenze lebende Menschen vor wirtschaftlicher Verelendung durch Krankheit bewahren. Sie bietet zu diesem Zweck eine Absicherung für stationäre Krankenhausaufenthalte bis zu einem Höchstsatz von 30,000 Rupien (420 €) im Jahr an. Arme können in Krisenzeiten nun überfüllte staatliche Kliniken meiden und haben direkten Zugang zu hochwertiger Behandlung in privaten Krankenhäusern, allerdings um den Preis der Mitverantwortung für ethisch schwierige Entscheidungen über den bestmöglichen Einsatz einer sehr begrenzten Ressource.

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Sekretariat

Annette Veit

Tel 0341 97 37 220
Fax 0341 97 37 229 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten:
Mo-Do 11-16 Uhr

Direktorin

Ursula Rao

(0341) 97 37 221 
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Institut für Ethnologie
Schillerstraße 6
04109 Leipzig

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